#sfo2sxsw – tag 8: it never rains in southern california …my ass!

die zweite hälfte der küstenstrecke steht an.

aber erst noch wie versprochen einige fotos vom madonna inn. schon jetzt mit sicherheit die skurrilste unterkunft der reise! aber schön wars dort …mal für eine weile auf feine leute ohne geschmackssinn machen.

der südliche teil der küste entspricht dann schon eher dem klischee, daß man von kalifornien hat. rechts fast durchgängig strände rechts wechselt es zwischen saften hügeln, feldern mit weinreben und dann wieder schroffen felsen. überhaupt wechselt die landschaft ständig in einem tempo, daß man mit dem gucken und staunen kaum hinterher kommt. für ein mittagspicknick am strand haben wir dann in santa barbara gehalten. und als wäre nicht eh schon alles kitschig genung gabs auf der ganzen strecke dann noch dramatische sonne-/ wolken lichtspiele und sogar ein stückchen regenbogen… what does it mean?!? ;)

von da aus kommt man dann schnell in die äußeren auswüchse des großstadtmonsters los angeles und schnell steckt man in einem der wahrscheinlich wildesten verkehrssysteme der westlichen welt. aber wir sind ja einiges gewohnt und mit einer so abgebrühten fahrerin wie rosa alles kein problem. kurz hinter dem stadtzentrum fing es dann auch noch ernsthaft an zu schütten in kombination mit dem unvermeidlichen stau fühlte man sich dann entgültig wie zu hause auf der a40 mit dem kleinen unterschied, daß es statt anderthalb, sechzehn fahrspuren gab. ;)

entsprechend platt kamen wir dann auch in unserem ganz okayen motel in san diego an. noch ausgehen war keine option. schlaf tat not.

heute gibt’s etwas weniger und etwas schröppelige telefon-fotos …wir mussten ordentlich kilometer runterkloppen, da blieb nicht soo viel zeit für ausgedehnte fotoexkursionen.

uuuund… die strecke:


Größere Kartenansicht

#sfo2sxsw – tag 7: cabrillo hwy

das tageslicht bestätigte meine vermutung: santa cruz hat seine besten tage wohl gesehen. alles wirkt als wäre das vor 25 jahren ein wirklich hipper in-spot gewesen und ist seitdem in einen tiefschlaf gefallen. nicht nur die architektur, auch die menschen dort. es gibt sie noch die coolen tätowierten skater – nur sind die nicht mehr 17 sondern 50. dadurch hat alles aber einen speziellen verwitterten charme.

über einen kurzen stop zum mittagessen in einem liebenswürdigen mini-restaurant auf dem wharf in monterey ging es dann auf die legendäre küstenstrecke des highway one. alles was die leute erzählen ist wahr oder eigentlich sogar untertrieben. die strecke ist einfach atemberaubend und in fotos nicht annähernd einzufangen. die straße schlängelt sich endlos an der zerklüfteten felsenküste entlang und streckenweise geht’s rechts der straße in richtung meer erschreckend steil bergab. nach jeder umrundung einer weiteren felspartie die ins meer ragt, denkt man sich „jetzt wird es wohl gleich vorbei sein mit dieser unerträglichen schönheit“ aber es hört einfach nicht auf! leider wurde es gegen nachmittag etwas diesig, was aber die ohnehin schon rauhe landschaft irgendwie noch schroffer wirken ließ. man will eigentlich alle paar meter anhalten um die ständig wechselnden aussichten zu genießen aber irgendwie muss man ja auch voran kommen. tatsächlich haben wir die zeit für den weg ziemlich unterschätzt und kamen im dunkeln am hotel auf halber strecke zwischen santa cruz und los angeles an. sonst habe ich eigentlich nur billige motels zum „mal eben schnell schlafen“ ausgesucht, aber das madonna inn war dann die eine poser-übernachtung die ich mir gönnen wollte …amerika-kitsch der allerbrutalsten sorte. kann man ja mal machen. ;)

mal schauen ob ich gleich noch ein paar eigene fotos hinbekomme. bis dahin gebt euch die bilder auf der website und lacht euch schlapp!

die küstenroute auf der karte:


Größere Kartenansicht

 

#sfo2sxsw – tag 6: valley to coast

der hier kommt mal ordentlich verspätet. sorry! das motel in santa cruz hatte es nicht so raus mit verlässlichem internet.

also von vorne. den samstag konnte ich mal etwas ruhiger angehen lassen, war auch dringend nötig! ich bin die nacht ja bei alten freunden in mountain view untergekommen die sich ganz rührend um mich gekümmert haben. bei zwei kleinen kindern im haus braucht man sich auch um den wecker keine sorgen zu machen das erledigt sich da ganz von selbst. nach einem vorzüglichen frühstück und etwas kinderbelustigung haben wir die bereits in erscheinung getretene rosa vom bahnhof abgeholt die mit dem zug von san francisco runter gekommen ist um mich auf meinem trip die küste hinunter zu begleiten. weil es eh quasi auf dem weg lag haben wir einen kurzen stop im stanford eingelegt und einen blick auf de altehrwürdigen campus geworfen.

auf der strecke nach santa cruz haben wir den kleinen umweg über half moon bay genommenen um schon mal ein bisschen küstenstraße zu fahren, quasi als vorbereitung auf den nächsten tag. der erste blick auf den offenen pazifik war schon sehr beeindruckend… und unglaublich windig.

in santa cruz haben wir dann in ein eher einfaches und schmuckloses motel eingecheckt, das allerdings in direkter nähe zum beach boardwalk, einer art vergnügungspark direkt am strand lag. daneben streckt sich der municipal wharf, ein kai auf dem sich verschiedene geschäfte und restaurats befinden ins meer. da fand sich dann auch was passendes zum abendessen.

#sfo2sxsw - tag 6: valley to coast

das abendliche santa cruz verbreitete schon eine seltsame stimmung, das sollte man sich mal bei tageslicht anschauen…

die dazugehörige strecke:


Größere Kartenansicht

#sfo2sxsw – tag 5: valleywag swag

uff, gestern war viel. zu viel für einen tag.

das silicon valley stand auf dem programm. große sache für einen webgeek wie mich. und dank einiger toller freunde hatte ich zwei spezielle verabredungen für den tag. zuerst bin ich aber von san francisco eine wirklich sehenswerte strecke runter nach cupertino gefahren. jaja, cupertino, infinite loop… mal schauen was die jungs von apple so treiben. natürlich bin ich auch nicht am company store vorbei gekommen um ein bisschen fanboy krams mitzunehmen.

#sfo2sxsw - tag 5: valleywag swag

fast wäre ich zu spät zu meiner verabredung in mountain view gekommen. nodas arbeitet dort bei google und war so nett mich zum mittagessen in einer der unzähligen berühmt berüchtigten kantinen einzuladen und alle gerüchte sind war: was die auswahl und großartigkeit der speisen angeht gibt`s wohl weltweit nichts vergleichbares in sachen mitarbeiterverpflegung. wir haben gleich mal mehrere kantinen besucht um alle verschiedenen angebote mitzunehmen. yummy! dann habe ich noch eine kleine führung über den campus bekommen wobei klein wohl die falsche bezeichnung ist. der googleplex ist riesig, da freut man sich über die unzähligen bunten google bikes die überall zur freien verfügung herumstehen.
leider musste nodas relativ schnell wieder zum nächsten termin (man vergisst leicht, daß die leute dort bei allem spaß ja durchaus auch arbeit zu tun haben) und so hat er mir mit seiner keycard noch zutritt zum mitarbeiter-store verschafft und ist dann mit dem nächsten fahrrad weiter gedüst. also noch ein fanshop und die auswahl an so großartigen wie völlig sinnlosen werbeprodukten war nochmal größer als bei apple… meine arme kreditkarte! ;)

und schon wieder war ich superspät dran und musste wirklich gas geben um rechtzeitig zu meiner nächsten verabredung zu kommen. direkt an den google campus grenzt ein riesiges gelände der nasa: das nasa ames reseach center mit zahlreichen forschungseinrichtungen einem rieseigen hangar, einem noch größeren flugplatz und einem supercomputer center, das einen der zehn schnellsten großrechner der welt beherbergt. am besucherzentrum vor der einfahrt zum eigentlichen gelände traf ich nick, der bei nasa ames arbeitet und dort für die pressearbeit von sofia zuständig ist. sofia ist ein ein fliegendes infrarotteleskop, das in zusammenarbeit mit dem deutschen zentrum für luft- und raumfahrt (dlr) entstanden ist. ich hatte letztes jahr schon die ehre mir dieses wirklich beeindruckende flugzeug von innen anzusehen, als es einen besuch in köln eingelegt hat.
nick gab mir eine kleine führung durch das musem im besucherzentrum und, nunja… es gab einen weiteren fanshop an dem ich einfach nicht vorbei kam. ;)

hier würde für jeden „normalen“ touristen das nasa abenteuer enden, doch nick war so nett mich in seinem truck auf eine tour über das riesige gelände, welches früher eine navy militärbasis war, mitzunehmen. in ihrer größe unfassbar waren der riesige hangar der gerade saniert wird (man beachte auf dem foto das auto als größenvergleich, nick meinte man könnte dort 3 mal die titanic hintereinender reinstellen und hätte immer noch platz) und der windkanal in dem wohl einige flugzeuge locker in originalgröße reinpassen. alles wirklich beeindruckend!

leider ist die fotoausbeute etwas begrenzt, weil ich natürlich nicht überall fotografieren durfte und die zeit an allen stationen ziemlich knapp war.

abends bin ich dann bei freunden direkt hier in mountain view untergekommen und ich fürchte ich muss hier jetzt auch fertig werden weil die beiden unheimlich knuffigen und quirligen kinder schon die ganze zeit um mich herum tanzen und mit mir spielen wollen …da muss man prioritäten setzen. ;)

aber zumindest muss ich noch einen riesengroßen dank loswerden an annika und henning die mir diese beiden einmaligen gelegenheiten organisiert haben, einen kleinen einblick in zwei der spannendsten organisationen der welt zu bekommen. tausend dank euch beiden und danke internet!

und hier noch die strecke des tages:


Größere Kartenansicht

 

#sfo2sxsw – tag 4: dicke autos, fette technik, kitschige natur

heute wird’s etwas knapper.
zum einen war ich gestern abend so müde, daß ich beschlossen habe den post auf den nächsten morgen zu verschieben, zum anderen gab´s gestern etwas weniger programmpunkte… also los.

morgens ging’s nochmal mit der bart zum sfo aiport um dort den bestellten leihwagen abzuholen. ich hatte ja (für den ersten teil der tour) ein cabrio gebucht (war nicht soo viel teurer und hey, wenn man schon ein auf dicke hose macht, dann auch richtig ;). allerdings konnte man sich nur die option „convertible“ klicken, ohne genau zu wissen was man gebkommt. ich hatte jetzt sowas wie einen beetle im kopf. nunja, es kam anders. amerikanischer, prolliger, großartiger:

ich mach mir ja nicht wirklich was aus autos, habe keine große ahnung davon und nicht die emotionale bindung zu kraftfahrzeugen die man von einem durchschnittlichen deutschen mann erwarten würde, aber ich muss wirklich zugeben… die karre macht echt spaß! :)

dann ging’s auch direkt auf den ersten ausflug nach petaluma, eine knappe stunde fahrt nach norden in richtung santa rosa. dort habe ich die „twit brickhouse studios“ besucht. dort produziert leo laporte seine podcast produktionen. der kerl ist so eine art internet medienmogul. ich hätte jetzt fast was vom rupert murdoch des internetzeitalters geschrieben, aber das wäre ein fieser vergleich, leo ist nämlich ein echt sympathischer kerl und soweit ich das beurteilen kann weder ein bösartiger geldsack noch eine medienpolitische gruselgestalt. ;)
jedenfalls produziert das überraschend große team dort in einer unfassbar professionellen (und traumhaft steampunkig eingerichteten) umgebung audio und video sendungen zu allen denkbaren technischen themen ausschlißlich für den kostenlosen internetvertrieb. finanziert wird das ganze durch sponsoring und kurzen werbeeinschüben der moderatoren. ich konnte mich dann in die liveshow von „tech news today“ setzen. wirklich spannend mal direkt vor ort zu sehen, was man sonst nur vom bildschirm kennt.

auf dem rückweg wollte ich noch im muir woods national monnument vorbei, einem schönen redwood-wald, war aber so spät dran, daß auf halber strecke schon die sonne unterging, so habe ich nur noch ein paar kitschige sonnenuntergangsfotos gemacht (der sonnenunterganz selbst war so kitschig… da kann ich nichts für! ;) und bin dann schon im dunkeln über die golden gate bridge zurück nach san francisco.

und das war tatsächlich schon meine komplette zeit an der bay… unglaublich! 4 wochen wären hier wahrscheinlich angemessener gewesen als 4 tage… ich bin schon etwas verliebt in die stadt.
egal, es wartet ja noch eine menge anderer orte auf mich. jetzt gleich gehts runter in’s silicon valley… der nächste bericht verspricht nerd-potential… beware!

…ach ja, die strecke:


Größere Kartenansicht

 

#sfo2sxsw – tag3: bridge over nicht ganz so troubled water

heute war mehr so der maritime tag, das wasser war immer in sichtweite. neben ca. 20 nicht geschafften punkten auf meiner „könnte man heute machen“-liste habe ich immerhin eine handvoll geschafft. um an die piers zu kommen musste ich unter anderem mit dem cable car fahren, ist ja auch sowas wo alle sagen „muss man gemacht haben“. hat mich jetzt ehrlich gesagt nicht so umgehauen, was möglicherweis auch daran gelegen haben könnte, daß sich nach wenigen stops eine etwas beleibtere klischee u.s. touristin direkt vor meinem sitzplatz auf den wagen schwang und ich somit den rest der fahrt statt der hügeligen straßenschluchten nur einen dicken hintern im blickfeld hatte. in der nähe von fishermans wharf habe ich mir dann ein e-bike ausgeliehen um damit über die golden gate bridge zu fahren. wirklich tolle sache diese elektro-fahrräder, gerade in dieser stadt die über die steigungen von wuppertal nur müde lächeln kann. man fährt mit dem gefühl als würde dich ständig einer anschieben. kann man sich wirklich dran gewöhnen!

die strecke zur brücke geht erst an piers und promenaden entlang und dann durch etwas parkähnliches mit einigen kleinen stränden und ist sehr angenehm zu fahren. auf der brücke selbst teilen sich fußgänger und fahrradfahrer einen relativ schmalen streifen auf der rechten (der stadt zugewandten) seite und man hat einen wirlich hübschen blick. aber dazu gleich mehr.

auf der anderen seite der brücke schlängelt sich eine straße hinunter nach sausalito einem pittoreksen dörfchen, daß außer pittoresk zu sein und touristenbedürfnissen gerecht zu werden wohl nicht wirklich viel kann. der eigentliche plan von hier aus war die fähre zurück nach san francisco zu nehmen, die nochmal einen anderen blick auf die stadt bietet und auch an alcatraz vorbei fährt. dummerweise hatte sich vor mir eine größere senioren-touristengruppe um den fahrkartenautomaten versammelt, welche von der bedienung ebendessen dermaßen überfordert waren, daß nach ca. einer halben stunde die letzte für mich sinnvolle fähre ohne mich losfuhr. whatever, dann halt die selbe strecke wieder mit dem fahrrad zurück. eigentlich könnte man diese tour in ca. 2 stunden schaffen, wenn man aber wie ich alle 5 meter für fotos anhält, kann es, wie in meinem fall, auch schonmal fast einen tag in anspruch nehmen. zum thema fotos: ich finde ja als fotograf habe ich heute ziemlich versagt. nicht, daß die bilder alle mist wären, aber ich bin voll in die touristenfalle getappt und habe geschätzte 27000 fotos von der golden gate bridge gemacht, sonst aber kaum was brauchbares hinbekommen. naja, dann gibts heute halt ma nur generischen postkartenquatsch. jedenfalls musste ich, als ich das bike wieder abgegeben habe ordentlich gas geben um rechtzeitig zu meiner abendverabredung zu kommen.

#sfo2sxsw - tag3: bridge over nicht ganz so troubled water

und die war wirklich aufregend. ich hatte mich mit dana, einer guten alten freundin verabredet, die ich seit ziemlich genau 10 jahren nicht mehr gesehen habe. mit ihr habe ich meinen letzten usa trip unternommen und sie ist immer noch das selbe bezaubernde indiemädchen von damals…hach.

für so einen anlaß kann man sich dann auch durchaus mal was gönnen und so haben wir einen tisch im „greens“ reserviert. es gibt leute die behaupten dies wäre das beste rein vegetarische restaurant der welt… naja es ist wirklich schön, das essen ist unbestreitbar exzellent, aber ich glaube nicht, daß es das beste vegetarische essen meines lebens war. trotz allem wirklich gut und auf jeden fall was besonderes.

und jetzt bin ich hundemüde. die halb durchgemachte nacht von gestern rächt sich  unerbittlich. ausserdem muss ich morgen mal etwas früher raus. da will ein auto am flughafen abgeholt werden…

ach ja, als video gibt es heute ein kleines experiment. ich habe zum ersten mal mein neues spielzeug getestet und ein 360° video von meiner fahrt über die brücke gemacht. jetzt nicht wirklich high end aber durchaus ein ganz witziges gimmick:

(von den videos habe ich noch ein paar mehr gemacht, braucht hier aber
ewig zum hochladen. soll ich den rest auch noch dazu packen?)

ach! ganz vergessen …die strecke dazu:


Größere Kartenansicht

#sfo2sxsw – tag2: the streets of san francisco

whow, das war ne menge zeug heute.

obwohl ich nicht mal die hälfte von dem gesehen habe was ich auf dem plan hatte, bin ich ziemlich überrollt von dieser stadt. wenn ich jetzt ernthaft anfange alles aufzuschreiben, nimmt das kein ende und ich glaube, das will keiner von uns. also vielleicht nur ein paar stichpunkte und dafür etwas mehr fotos. meine heutige strecke kann man hier nachvollziehen

morgens noch mal in die at&t serviceline hölle dafür aber jetzt vollen 3g mobile data win! danach ein spaziergang durch „meine nachbarschaft“: the mission district. die murals in den seitenstraßen haben es mir wohl angetan.

mittagessen mit meiner bereits erwähnten hotelmutti sharon (leider ohne cookie). dann doch mal nach downtown gewagt obligatorischer besuch im apple store ein wenig die market street herunter geschlendert. später kam dann die wunderbare rosa wieder dazu. ihr talent als exzellente reiseführerin festigt sich. kaffeepause im wirklich hübschen cafe zoetrope von francis ford coppola und dann eine stramme „bergwanderung“ auf den telegraph hill wo wir vom coit tower aus einen spektakulären blick über die stadt hatten. das timing zum sonnenuntergang war absolut perfekt und dafür, daß ich auf mein stativ verzichten und durch galsscheiben fotografieren musste, kommen die stadtansichten eigentlich noch ganz knackig.

aus der abteilung wackelige videos gibt es heute ein straßenmusiker special:


market street vor dem apple store


montgomery street bart station


16th street mission bart station

den abend habe ich dann im legenären hackerspace noisebridge verbracht. ein toller ort, prall gefüllt mit nerds verschiedenster coleur. da fühlte ich mich direkt zu hause.

#sfo2sxsw - tag2: the streets of san francisco

mehr dazu später, es ist schon wieder 4 uhr nachts und ich hab da morgen noch so’n bisschen was vor. sollte also besser mal schalfezzzzzz…

#sfo2sxsw – tag1: länder, menschen, abenteuer

ich bin müde, wirklich müde.

irgendwie auch kein wunder, wenn man zwei tage nicht geschlafen hat, oder waren es anderthalb? wer weiss das schon? für mich war ja heute den ganzen tag mittag. 12 stunden lang mit der sonne fliegen, da kann man schonmal etwas tüdelig werden. war aber ein schöner flug. viel entspannter als ich es mir vorgestellt hatte. die beine haben mitgemacht und selbst der sitznachbar war angenehm (dazu später mehr). es zeigten sich auf der gesamten strecke nur vereinzelt wolken und so konnte ich einige tolle blicke auf grönland, nord-kanada und die rocky mountains mitnehmen. überhaupt begeistern mich diese aufblicke auf landschaften ja immer wieder und sie werden auch nie langweilig. ich bin halt ein notorischer fensterplatzbucher.

das erste was mir auffiel: die usa haben irgendwie einen unverwechselbaren aber von mir nicht genauer definierbaren eigengeruch, der mir nach all den jahren noch seltsam vertraut vorkam.
das zweite was mir auffiel: das mit dem always und anywhere mobile online müssen wir nochmal üben liebe telekommunikationsunternehmen. von wegen mal schnell karte wechseln und los geht der datenspaß. mit nichten. nach ca. einer stunde an der at&t customer service line kann ich zwar jetzt schon mal telefonieren, aber das mit den mobilen daten will aus wirklich unnötigen und dummen gründen immer noch nicht. aber egal, ich bin zu müde zum aufregen. lieber was positives…
das hotel hier ist wirklich nett. alles sehr knuffig und liebevoll kitschig dekoriert und das personal ist unglaublich hilfsbereit mit tendenz zur ersatzfamilie.

abends kam mich dann rosa abholen, eine freundin aus dortmund, die seit einem halben jahr in den usa und seit 6 wochen in san francisco weilt und viel zu selten wirklich wunderbare texte über ihre erlebnisse und erfahrungen hier blogt. zum abendessen führte sie mich in ein ganz famoses vegetarisch, mexikanisches restaurant namens „gracias madre“ …uneingeschränkt empfehlenswert!

zum ausklang waren wir dann noch im revolution cafe dessen reichlich einfallsloser name in keinem verhältnis zu dem netten indie ambiente und dem angenehm gemischten publikum steht. und statt der lokalen rockband oder dem generischen lounge dj spielt dann einfach mal ein streichquartett zur unterhaltung auf. ziemlich gut muss ich sagen.

und als ich zurück am hotel und in gedanken und großen teilen meines körpers schon im bett und wohlverdienten teifschlaf war, war da noch sharon, die althippieeske hotelchefin, die mit ihren zwei schwulen buddys und wenig mehr leeren weinflaschen auf der innenhofterrasse saß und mich noch über eine stunde mit abstrusen geschichten beglückte. sie schwankte in immer kürzer werdenden abständen dazwischen, ob sie mich lieber heiraten oder mich als sohn haben möchte, kam aber dann zum schluss, daß sie mich in den nächsten tagen mit einem „cuten punkgirl“ namens cookie verkuppeln müsste.

…es bleibt also spannend! ;) aber jetzte erstmal schlafezzzzzzzzz…

 

#sfo2sxsw – tag 0: abwesenheitsnotiz

so.

#sfo2sxsw - tag 0: abwesenheitsnotiz

langsam wird’s dann doch mal ernst. in ca. drei stunden geht’s nach köln und von da aus beginnt mit einem kleinen hüpfer nach amsterdam und einem größeren sprung nach san francisco meine lange geplante und großspurig angekündigte usa reise. ich muss zugeben: ich bin echt aufgeregt! aber mehr so auf eine freudig- hibbelige weise aufgeregt, nicht das schlechteste gefühl.

ich werde ziemlich genau einen monat unterwegs sein und habe so einiges auf dem plan. die groben eckpfeiler sind: san francisco + umland, mountain view & silicon valley mit einigen spezialschmankerln auf die ich mich wie hulle freue, santa cruz, highway one runter cruisen (im cabrio natürlich), san diego, los angeles, sequoia, death valley, las vegas, grand canyon, phoenix, tucson, wüüüste und schließlich austin, texas mit dem schon im vorfeld völlig erschlagenden south by southwest festival.

unterwegs werde ich so einige bekannte und hoffentlich viele noch unbekannte menschen treffen. das wird toll, das wird groß und ich will versuchen euch hier ein wenig teilhaben zu lassen, mit vielen bildern, wenig text und mal schauen was mir da sonst noch so einfällt.

na dann mal los…